Wolfgangs Linedance

Orientierung auf der Tanzfläche

Linedance ist ein Formationstanz, das heißt die Tänzer (Ladies eingeschlossen) stehen in mehreren Reihen neben- und hintereinander. Alle tanzen synchron nach einer Choreographie, die zu dem ausgewählten Musikstück bekannt ist.
Man orientiert sich an 4 Wänden (Wall), egal ob diese wirklich da sind oder nicht. Jeder Tanz startet mit Blick auf eine bestimmte Wand. Die Choreographien wiederholen sich innerhalb eines Musikstücks, i.d.R. beginnen die Durchgänge (Wiederholungen) an verschiedenen Wänden. Kommen so nacheinander bei Durchgangsbeginn alle vier Wände dran, ist es ein 4-Wall-Tanz. Sehr häufig sind auch 2-Wall-Tänze.
Zu Beginn eines neuen Tanzes steht man so, dass man zur Bühne (zum DJ, zur Musikanlage, ...) schaut, also dahin, wo die Musik herkommt. Jeder Tanz beginnt mit Blick auf eben diese Wand. Weiterhin stellt man sich vor, dass man auf einem Uhren-Zifferblatt steht, und beim Start schaut man quasi auf 12 Uhr. Man spricht auch von der »12-Uhr-Wand«.
Nach einer Vierteldrehung rechts herum schaut man demzufolge auf 3 Uhr. Typische Drehungen sind Viertel-, halbe und ganze Drehungen. Andere, wie Achteldrehung, kommen seltener vor.